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Schwerpunktthema für dieses Jahr

Bei dem Treffen unserer Koordination im Mai haben wir zum ersten Mal beschlossen, für die nächsten 12 Monate, diesmal also für 2009/20010, ein Schwerpunkt-Thema zu setzen. Das soll unserer eigenen Planung und der Arbeit der Gruppen ein deutlicheres Profil, eine erkennbare Ausrichtung geben. Wir haben uns entschieden für „zukunftsfähige Ernährung" und meinen, dass wir - außer den gängigen Kriterien „ökologisch", „regional" und „saisonal" - uns vor allem der Frage des Fleischkonsums zuwenden sollten. Bei den „Handlungsschritten" im Basistext haben wir noch vorsichtig von „weitgehend vegetarischer Ernährung" geschrieben. Aufgrund neuerer Erkenntnisse - vor allem über den Zusammenhang von Viehwirtschaft und Klimaveränderung - meinen wir, dass wir in dieser Frage deutlicher werden müssen. Gewiss können und wollen wir niemandem eine Norm überstülpen. Aber eingehendere Diskussionen zum weitgehend tabuisierten Vegetarismus halten wir für dringlich.

Ausführliche Texte, Arbeitsmethoden und Literatur-Hinweise zu diesem Thema sowie ein Projekt-Entwurf der Freiburger Gruppe zu einem "Aufbruch-Kochbuch" befinden sich in Nr.16 unseres elektronischen Rundbriefes PROVIANT. Er lässt sich (auch im Nachhinein) anfordern unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können


Aufbruch ist UN-Dekade-Projekt!

Die UNO hat für die Jahre 2005 bis 2014 eine Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgerufen und die UNESCO mit ihrer Durchführung beauftragt. Aufgrund unserer Bewerbung bei der deutschen UNESCO-Kommission wurde u.a. die Aufbruchbewegung als offizielles Dekade-Projekt ausgezeichnet.

Aufgabe der Bildung für nachhaltige Entwicklung ist es, den Menschen die nötigen Kompetenzen und Einstellungen zu vermitteln, dass künftige Generationen eine lebenswerte Welt vorfinden. Bildung für nachhaltige Entwicklung zielt auf Bewusstseinsbildung und Identifikation mit dem eigenen Lebensraum und ist somit nicht nur Wissensvermittlung, sondern handlungsorientiertes politisches Lernen.

Nachhaltig ist eine Entwicklung, "die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen" - so definierte die Weltkommission für Umwelt und Entwicklung unter Leitung der früheren norwegischen Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland 1987 den Begriff Nachhaltigkeit. Soziale Gerechtigkeit, ökologische Verträglichkeit und ökonomische Leistungsfähigkeit sind gleichrangige Ziele des Konzeptes.

Die Homepage UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" in Deutschland findet ihr hier:

www.dekade.org