Aufbruch-Gruppen PDF Drucken

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Zwei oder drei, das ist nicht viel, bestimmt nicht, wenn der eine blind, der andere taub und ein dritter lahm ist.

Zwei oder drei, das ist unendlich mehr als einer allein, bestimmt wenn der eine blind,
der andere taub und ein Dritter lahm ist.

Denn der Blinde wird das Ohr für den Tauben, und der Taube wird das Auge für den Blinden,
und gemeinsam tragen sie den Lahmen, und so gehen sie alle drei, wohin einer allein nicht kommen kann.

                                                               (Diethard Zils)

Regionale Gruppen haben vor allem die Aufgabe, den Geist des "Aufbruchs" zu fördern. Sie wollen niemanden missionieren, sondern klar machen: Die größte Chance zur Veränderung liegt in Deinem eigenen Leben. In den Gruppen, die sich in der Regel 1x monatlich treffen, werden Ideen gesammelt, hier spricht man offen und aufmerksam miteinander, hier gibt man sich gegenseitig Unterstützung und lernt Menschen kennen, die Lust haben, die Theorie eines zukunftsfähigen Lebens Schritt für Schritt in die Praxis umzusetzen. Aber auch wichtig: Regionale Gruppen sind keine Vereinssitzungen und sollen niemanden unter Druck setzen.

Auch wer an keiner solchen Gruppe teilnehmen kann oder will, der kann von uns den ca. alle zwei Monate erscheinenden Gruppen-Rundbrief "Proviant" per E-Mail erhalten. Schickt den entsprechenden Wunsch bitte an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können

 


Aufbruch in eine andere Lebensweise

Das Aufbruch - Netzwerk thematisiert persönliche Lebensstil-Fragen

von Bobby Langer und Dieter Halbach, veröffentlicht in der Zeitschrift OYA - anders denken.anders leben

Immer mehr Menschen fragen sich, wie sie ihr eigenes Leben freudig und weltverantwortlich
zugleich gestalten können. Doch es gibt kaum eine Organisation, die diesen Fragen ein
Forum gibt. Es ist eine Besonderheit der Initiative „Aufbruch- anders besser leben", dass sie
die kleinen alltäglichen Veränderungen mit dem persönlichen und politischen Aufbruch
verbindet. Ein Slogan der Initiative lautet „Eine andere Welt ist möglich, wenn wir anders
leben!". Gegründet wurde die Initiative im Jahr 2000 von Menschen aus dem christlichen
Netzwerk für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung und aus der
Gemeinschaftsbewegung und der Tiefenökologie. Alle suchten nach einem Ansatz, der
folgende Bereiche umfassen sollte:

- Vom viel Haben zum gut Leben - für ein nachhaltiges Konsumverhalten
- Von Konkurrenz zu Solidarität - für ein zukunftsfähiges Sozialverhalten
- Von materiellen zu spirituellen Werten - für eine ganzheitliche Geisteshaltung

Zwar wurden diese Grundsätze nach intensiven Diskussionen verabschiedet und in einem
Basistext veröffentlicht, doch der eigentliche Wandel geschieht durch die Begegnung von
Mensch zu Mensch. Zum Beispiel in einer der über 25 Regionalgruppen in ganz
Deutschland. So ist mittlerweile ein buntes Netzwerk entstanden, das in seiner Vielfalt dem
Regenbogensymbol der Initiative entspricht. Wir machen einen Versuch und befragen aktive
Mitglieder der Initiative am Telefon.

Der erste Anruf: Bernd atmet erst mal kräftig durch: „Ein Artikel über den Aufbruch? Das
kann ja endlos werden..." Doch dann fasst er die Funktion der Aufbruch-Initiative in einen
Satz zusammen: "Aufbruch hilft mir, der Kraft bewusst zu werden, mit der unsere
Lebensweise die Welt verändern könnte." Einer der Kernsätze im Basistext bringt nach
seiner Meinung die Problematik auf den Punkt: "Wer politische Forderungen stellt, ohne sein
eigenes Leben zu verändern, wird zum Heuchler; wer nur sein eigenes Leben verändert,
ohne sich für politische Veränderungen einzusetzen, bleibt ein Träumer." Es geht ihm um
eine innere Haltung, die sich unterschiedlich äußern kann: Die einen tanzen und singen,
andere organisieren einen Vortrag oder einen Workshop zur Gemeinschaftsbildung, dritte
diskutieren philosophische Fragestellungen. Bernd schätzt diese Vielfalt der Aufbruch-
Gruppen, den "ganz offenen Rahmen, andererseits aber auch unser gemeinschaftliches
Eröffnungsritual, den Steinkreis".

Anna hat eine funktionierende Aufbruchgruppe in einer deutschen Großstadt initiiert und
erzählt: "Die brauchen mich gar nicht mehr und das ist auch gut so." Warum das "gut" sei,
fragen wir nach. "Na ja", sagt sie, "sie organisieren sich wunderbar alleine. Ich persönlich
brauche mehr konkrete Aktionen. Die Transition-Town-Bewegung spricht mich momentan
besonders an."

David ist ein agiler Netzwerker. Er engagiert sich vor allem für seine Vision, den nachhaltigen
Lebensstil für "den großen gesellschaftspolitischen Wandel" zu nutzen. David möchte
Bewusstsein und Handeln in Einklang bringen. Das geht vielen anderen Gruppenvertretern
ähnlich. Alex verteidigt das Private. Für ihn wie für viele andere Menschen im Aufbruch spielt
eine offene Spiritualität die ausschlaggebende Rolle für einen Wertewandel. Aus den
Workshops der Tiefenökologin Joanna Macy habe er lernen können, den Schmerz um den
Zustand der Welt zuzulassen, auszuhalten und schließlich umzuwandeln in Energie für den
"Großen Wandel". Das könne man "allerdings kaum ganz für sich alleine vollziehen".
Deshalb setzt sich David auch für die strukturelle Entwicklung des Aufbruch-Vereins ein; er
erhofft sich davon mehr Stärke für die Initiative.

Den meisten der angerufenen Aufbruch-Menschen geht es um "ihre" Gruppe. Mia gehört zu
ihnen. Die gelernte Heilpädagogin ist fest im Christentum verankert und seit vier Jahren in
ihrer Gruppe. "Es ist mir wichtig, Menschen zu treffen, die sich damit auseinandersetzen,
welche Werte wichtig sind im Leben", sagt sie. Sie schätzt die Vertrautheit über alle
persönlichen Unterschiede hinweg. "Nur um mit Gleichgesinnten zusammen zu sein,
bräuchte ich ja nicht zum 'Aufbruch' zu gehen". Ob es sie denn nicht störe, frage wir, dass in
derselben Gruppe Buddhisten, Atheisten und Umweltaktivisten zusammentreffen? "Im
Gegenteil", sagt sie, "jeder weiß vom spirituellen Hintergrund der anderen und lässt das so
stehen. Das ist ja grade das, worauf es ankommt. Das ist das Gemeinsame, das ist
praktische gelebte Spiritualität."

Lukas ist Heilpraktiker und sieht das ähnlich. Er schätze die wertungsfreie Begegnung.
Das gebe ihm Unterstützung darin, seine Ideale in die Praxis umzusetzen. Er geht ein Stück
weiter als Mia und spricht von einer "Familie", gar von einem "gemeinsamen
Bewusstseinsfeld".

Selbst durch das Telefon wird dieses Feld spürbar. Der Aufbruch ist zwar nur ein kleiner Teil
eines noch größeren gesellschaftlichen Feldes. Doch sind hier Menschen unterwegs, die mit
Haut und Haar, Kopf, Herz und Hand ihren eigenen Weg in die Zukunft gehen. Sie sind wie
eine Hefe im Teig des großen Wandels.

*alle Namen geändert